Resonanzanalyse

Aus Lexikon der Kunststoffprüfung
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Resonanzanalyse, akustische

Die akustische Resonanzanalyse dient zur Erkennung von Inhomogenitäten und Fehlstellen (Gefügefehler, Einschlüsse, Risse) in Prüfobjekten, die nach einer äußeren Anregung (Schlag, Stoß) in ihren Resonanzfrequenzen schwingen (siehe Fehler). Hierzu gehören alle metallischen, nichtmetallisch-anorganischen (Glas), keramischen und spröden polymeren Werkstoffe. Voraussetzung ist, dass die innere Dämpfung des Prüfprojektes nicht so groß ist, damit ein ausreichend langes Schallsignal zur Verfügung steht. Die Resonanzanalyse ist eine volumenorientierte Prüfmethode, die als „Klangprüfung“ mit zu den ältesten subjektiven zerstörungsfreien Prüfmethoden (ZfP) gehört. Dagegen ist die industrielle Anwendung zur objektiven, rechnergestützten akustischen Analyse in der Serienfertigung erst seit Mitte der 90er Jahren erfolgreich eingeführt. Das Verfahren dient u. a. zur Kontrolle von Gussteilen, Sinterteilen, Keramikprodukten (Töpferware, Dachziegel), Schmiedeteilen und kalt- oder warmumgeformten Teilen, insbesondere in Industriebereichen, die ein hohes Produktionsvolumen haben wie z. B. der Fahrzeugindustrie.


Literaturhinweis

  • Hertlin, Ingolf: Informationsschriften zur zerstörungsfreien Prüfung – ZfP kompakt und verständlich Band 5: Akustische Resonanzanalyse. Castell-Verlag GmbH, Wuppertal (2003)
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