Aus Lexikon der Kunststoffprüfung
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Rissmodelle

Von Blumenauer wird in [1] eine kurze Erläuterung der am meisten verwendeten Rissmodelle gegeben. Derartige Rissmodelle bieten die Basis für die Grundkonzepte der Bruchmechanik und die darauf aufbauende bruchmechanische Werkstoffprüfung mit dem Ziel bruchmechanische Kennwerte unter Verwendung von Bruchmechanikprüfkörpern zu bestimmen.

Die bekanntesten Rissmodelle sind [1–3]:

Weitere Rissmodelle, die eine andere Herangehensweise beinhalten, sind die nach den Autoren benannten Modelle von:

  • BILBY, COTTRELL und SWINDEN (BCS-Rissmodell) [4]
  • HUTCHINSON, RICE und ROSENGREEN (HRR-Rissmodell) [5]


Literaturhinweise

[1] Blumenauer, H., Pusch, G.: Technische Bruchmechanik. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig Stuttgart (1993) 3. Auflage, (ISBN 3-342-00659-5; siehe AMK-Büchersammlung unter A 29-3)
[2] Anderson, T. L.: Fracture Mechanics; Fundamentals and Applications. CRC Press, Boca Raton (2005) 3. Auflage, (ISBN 978-0849342608; siehe AMK-Büchersammlung unter E 8-2)
[3] Grellmann, W., Seidler, S. (Hrsg.): Kunststoffprüfung. Carl Hanser Verlag, München (2015) 3. Auflage, S. 254, (ISBN 978-3-446-44350-1; siehe AMK-Büchersammlung unter A 18)
[4] Bilby B. A., Cottrell, A. H., Swinden, K. H.: Proc. Roy. Soc. A 272 (1963) 304
[5] Hutchinson, J. W., Rice, J. R., Rosengreen, C. F.: J. Mech. Phys. Solid 16 (1968) 1